"Das Urteil des Paris", Öl auf Leinen, 105 x 135, 1972, Verz.Nr. 101

Das Thema "Das Urteil des Paris" hat Hans Wulz im Laufe seines künstlerischen Schaffens wiederholt behandelt. Der griechischen Sage nach stand Paris vor der Aufgabe, unter einer der drei Schicksalsgöttinnen (Parzen, Moiren) zu wählen. Man kann vermuten, dass ihn der thematische Hintergrund, nämlich sein Gefühl zwischen zwei (oder mehreren ?) Frauen - obwohl er sich stets als treuer Ehemann zeigte - Zeit seines Lebens immer wieder bewegt hat.
 

Hans Wulz während der Feier zusammen mit seinem Kollegen Rupert Reckendorfer (Bild ganz rechts) und einer Künstlerkollegin (2. v. r.) anlässlich der gelungenen Restauration der Carlone-Fresken in der Dreifaltigkeitskirche in Stadl-Paura (Oberösterreich). Eine Ähnlichkeit der linken weiblichen Figur im obigen Gemälde "Urteil des Paris" sowie der Frau links im nachfolgend gezeigten Gemälde "Der Auserwählte" mit der Kollegin auf seiner linken Seite läßt darauf schließen, daß Hans Wulz seine Kollegin auf diesen beiden Bildern verewigt hat.